CROSSDORF übers Jahr - Das Programm
Do, 01.10.26
19:30 Uhr
Bürgerhaus Bornheide
Do, 15.10.26
19:30 Uhr
Bürgerhaus Bornheide
Sa, 31.10.26
18:00 Uhr
The Playfords: "Luther tanzt"- ein musikalischer Beitrag zum Reformationstag
St. Simeon Kirche
Shakti & Matze
Fr, 14.09.,19:30 Uhr
Bürgerhaus Bornheide
Eintritt: € 20, erm. € 12, Stadtteilkarten € 5.
Shakti und Matze sind Gute-Laune-Verbreiter, Alltags-Fluchthelfer, ihre Lieder und Geschichten echte Wärmequellen. Auf hunderten Konzert-Abenden in ganz Deutschland haben sie ihr Publikum auf andere Gedanken gebracht und viele Fans gewonnen.
Shakti und Matze singen von einer goldenen Schallplatte, Beatles-Botschaften, einem magischen Bus, dem Captain-Picard-Frosch, ihren Reisen durch die Nacht, Sieben-Zonen-Tonnen-Taschen-Federkernmatratzen und sie haben ein Abschiedslied für Menschen, die immer noch »Tschüssikowski« sagen. Du wirst dich in ihren Liedern und Geschichten bestimmt wiederfinden.
Neben
Gitarren und
Gesang sind eine Autoharp, ein Stylophone,
Wah-Wah-Tubes, Maultrommeln, ein Klaviatur-Glockenspiel, Kazoos, Percussion und was sonst noch in den Reisekoffer passt, zu hören.
Sie waren gleich mehrere Monate auf der Liederbestenliste, haben den Kleinkunstpreis Belziger Bachstelze gewonnen, sind für den Fränkischen Kabarettpreis 2026 und den Emmendinger Kleinkunstpreis nominiert und eines ihrer zahlreichen Alben ist gerade beim
43. Rock & Pop Preis 2025 als »Bestes Chanson-Album«
ausgezeichnet worden.
Mehr unter: www.shaktiundmatze.de
AwA ist ein interkultureller Dialog, der die Grenzen typischer Musikgenres erweitert und diese miteinander verschmilzt. Bestehend aus vier Musiker, die ihre Leidenschaft für Musik und kulturelle Vielfalt teilen, verbindet die Band persische und westliche Elemente zu einem einzigartigen musikalischen Stil.
Die Bandmitglieder sind Omeed Khademsaba (Klarinette), Sajad Goodarzi (Oud), Steffen Hanschmann (Percussion) und Pejman Ghanbari (Komposition, Arrangement, Piano). Sie haben zusammen eine einzigartige musikalische Vision ent-wickelt, die es ihnen ermöglicht, immer wieder neue musika-lische Welten zu erforschen.
Pejman Ghanbari ist Komponist, Pianist und Gründer der Gruppe AwA. Er ist ein zeitgenössischer Musiker, der im Iran geboren wurde und in Deutschland lebt. Bereits in seinen früheren Kompositionen suchte er die Verbindung zwischen modernen Musik-Elementen und die klangvollen Melodien Persiens. Seine Erkenntnisse über das persische Radif-Systems helfen ihm dabei, dieses Vorhaben umzusetzen.
Omeed Khademsaba, der Klarinetten-Spieler ist im Bereich Jazz und Free-Jazz zu Hause. Er ist studierter Musiker und hat einige Kompositionen für Theater und Filmmusik geschrieben. Seit August 2017 spielt er Klarinette in der Gruppe AwA.
Sajad Goodarzi begann seine musikalische Reise mit der Flamenco-Gitarre und studierte später Cello am Teheraner Konservatorium. Er spielte in renommierten Orchestern und vertiefte seine Kenntnisse am Prayner Konservatorium in Wien, wo er sich auch mit der iranischen Musik und Instrumenten wie der Oud beschäftigte.
Steffen Hanschmann hat in jungen Jahren mit dem Schlagzeug angefangen. Später war er Schüler bei Ricardo Espinosa, John Santos, Conny Sommer und Banana (Timbalada).
Während seiner Studienaufenthalte in Ghana und Senegal hat er seine Kenntnisse in westafrikanischer Percussion vertieft. Er war Percussionist für Max Herre, Die Fantastischen Vier, Silly Walks u.a. Neben seinen Erfahrungen mit Flamenco hat er sich in seiner vieljährigen Arbeit mit Afro-Kubanischen und Brasilianischen Rhythmen beschäftigt.
Weitere Informationen:
www.awamusic.de
Elise Boeur & Adam Iredale-Gray: Geigenmusik von Kanada über Irland nach Skandinavien
Do, 01.10., 19:30 Uhr
Bürgerhaus Bornheide
Eintritt: € 20, erm. € 12, Stadtteilkarten € 5.
Die mit dem Canadian Folk Music Award ausgezeichneten Instrumentalisten Elise Boeur und Adam Iredale-Gray erkunden die Welt der Fiddle-Musik in fließendem, harmonischem Zusammenspiel. Die Fiddlerin und Hardanger-Geigerin Elise Boeur schöpft aus den Quellen der norwegischen und schwedischen Fiddle-Musik, vermischt diese mit einer Handvoll geheimnisvoller Einflüsse und schafft so einen facettenreichen Klang, der in den nordischen Traditionen verwurzelt ist. Adam Iredale-Gray ist ein vielseitiger Gitarrist und Fiddler mit tiefen Wurzeln in der irischen Traditionsmusik und einem Bekenntnis zur Innovation.
Beide verbrachten Jahre damit, als Mitwirkende bei verschiedenen Projekten auf Tournee zu gehen, darunter ihr gefeiertes Neo-Folk-Quintett „Aerialists“, das auch beim 1. Crossdorffestival 2020 hier in Osdorf großartig aufgespielt hat.
Mit diesem Duo-Projekt kommen sie jetzt endlich wieder nach Osdorf. Ihre Show ist eine meisterhafte Erkundung traditioneller Musik, die sie auf jahrelangen Reisen und durch das Eintauchen in klangliche Traditionen gesammelt haben.
Der rote Faden, der diese Stücke verbindet, ist die offenherzige, ansteckende Liebe von Boeur und Iredale-Gray zu den Melodien. Ein Abend mit Elise und Adam ist ein Fest der
Geigen-Traditionen, so wie sie seit Jahrhunderten weitergegeben werden, wobei sich die Melodie bei jeder Wiederholung neu erschafft. Weitere Informationen:
eliseandadam.com
John McCusker ist einer der gefragtesten und besten
Fiddler
Schottlands und war früher mit der Battlefield Band unterwegs und ist heute ein wichtiger Begleitmusiker von David Gilmour und Mark Knopfler.
Ian Carr
ist ein sehr gefragter
Begleitmusiker in Schottland, u.a. bei Kris Drever, Kate Rusby und Kathryn Tickell und inzwischen auch bei vielen schwedischen Folkmusikern, weil er inzwischen in Schweden zuhause ist. Die beiden Ausnahmemusiker laden zu einem intimen Abend mit wunderschön komponierter Musik, Geschichten und musikalischen Gesprächen ein.
Das Duo schöpft aus jahrzehntelanger Zusammenarbeit, gemeinsamen Tourneen und der Liebe zur traditionellen Musik. Sie vereinen
erstklassiges Können mit Herzlichkeit, Humor und Spontaneität und bewegen sich mühelos zwischen mitreißenden Melodien und einer Bühnenpräsenz, die nur durch jahrelanges Zusammenspiel entsteht. Verwurzelt in der Tradition und doch stetig im Wandel – so präsentiert sich Folkmusik in ihrer ehrlichsten, ausdrucksstärksten und fesselndsten Form.
Weitere Information: www.johnmccusker.co.uk
The Playfords: "Luther tanzt"- ein musikalischer Beitrag zum Reformationstag
Sa, 31.10.,18:00 Uhr
St. Simeon Kirche
Eintritt: € 20, erm. € 12.
„Luther tanzt - Lieder der Reformation und ihre weltlichen Wurzeln“
Martin Luther war ein sehr gelehrter und zugleich tief emotionaler Mensch, wovon er überzeugt war, das tat er konsequent. So wurde aus dem lebensfrohen Erfurter Studenten ein extrem asketischer Mönch, der – entsetzt über die Scheinheiligkeit der Kirche seiner Zeit – ungewollt die Reformation anstieß, schließlich alles Asketische über Bord warf, um mit allen Sinnen und vor allem mit Musik die reine Lehre unters Volk zu bringen.
Anders als viele seiner Reformatorenkollegen setzte er dabei weniger auf eingedeutschte Gregorianik als auf neue Dichtungen zu bekannten wie neu geschaffenen volkstümlichen Melodien. So wurden „Gassenhauer, Reiter- und Bergliedlein christlich, moraliter und sittlich verändert…“
im Sinne der Reformation genutzt. Dass Luther versierter Lautenist war und auch im Kontrapunkt geschult, kam ihm sicherlich dabei ebenso zugute wie seine engen Kontakte zu Ludwig Senfl und Johann Walter. Damit war er Vorbild für unzählige Liederdichter und prägte den typisch protestantischen Choral volkstümlicher Manier.
The Playfords schälen den oft vergessenen
tänzerisch-fröhlichen Charakter
solcher Kirchenlieder wieder heraus, fischen nebenbei auch in der dunklen Vergangenheit manch
berühmten Chorals und verhelfen den „bösen ärgerlichen Weisen, unnützen und schandbaren Liedlein auf der Gassen, Feldern, Häusern und anderswo zu singen“ zu frischem Leben.
Das Ensemble The Playfords gründete sich 2001 in Weimar, angeregt durch „The English Dancing Master“ von John und Henry Playford. In dieser erstmals 1651 erschienenen legendären Sammlung, dem Real Book seiner Zeit, sind bekannte Melodien mit passenden Tanzanweisungen notiert, aber ohne Arrangement.
Harmonien, Basslinien und Variationen wurden improvisiert und stark beeinflusst von Vorlieben und Talent der Ausführenden.
Eine willkommene virtuose und kreative Herausforderung für jeden Musiker – damals wie heute. The Playfords, allesamt Spezialisten ihres Fachs, stellen sich mit ihrer spielerischen Herangehensweise in diese Tradition.
Boogielicious: Blues meets Gospel
Do, 19.11., 19:30 Uhr
St. Simeon Kirche
Eintritt: € 20, erm. € 12.
Mit ihrem neuen Programm "Blues meets Gospel " widmen Boogielicious mit Eeco Rijken Rapp (Klavier und Gesang) und David Herzel (Schlagzeug und Perkussion) im Duo sich diesmal den Gospels und Spirituals und deren musikalischen Wurzeln. Freuen sie sich auf einen beschwingten und zugleich meditativen und bluesigen Abend mit einer guten Prise Boogie Woogie!"
Das weitere Programm von Boogielicious ist auch überaus abwechslungsreich und reicht vom klassischen Boogie Woogie, Gospels, Latin, Jive über erdigen Blues bis hin zum Rock' n Roll, New Orleans- und Old Time Jazz - von Scott Joplin, über Fats Waller, Oscar Peterson bis hin zu Ray Charles. Den Zuschauer erwartet ein spannender und unterhaltsamer Abend, der quer durch
die Anfänge der Geschichte des Blues Jazz und Swing führt. Kurz gesagt:
Gute Laune Musik und viel Spielfreude!
Boogielicious das sind: Eeco Rijken Rapp (Jazz und Blues-Award Gewinner der Niederlande) am Klavier und Gesang und David Herzel (Kreativpreisträger Deutschland, Reverbnation Platz 1) am Schlagzeug und Perkussion.
Weihnachtsliedersingen mit Crossdorf und der OS-Dorfmusik
So, 13.12., 16:00 Uhr
Hof Langeloh, Sandort 17
Eintritt: frei, Spenden sind willkommen.
Ein inzwischen sehr etablierter Termin im Rahmen von Crossdorf übers Jahr ist das gemeinsame Singen von Weihnachtsliedern auf dem alten Langeloh’schen Hof. Es ist die Chance vor dem Weihnachtsfest noch einmal die schönen deutschen Weihnachtslieder zu üben. Dazu gibt es Glühwein mit und ohne Alkohol und vor allem eine Menge bekannter Lieder, deren Texte auf eine Leinwand in groß projiziert werden, so dass jeder mitlesen und mitsingen kann. Begleitet werden die Lieder mit Live-Musik von der OS-Dorfmusik, u.a. mit Dudelsäcken und anderen Instrumenten.
Man sollte sich warm anziehen und möglichst seinen
Trinkbecher
für den Punsch selbst
mitbringen.








